Spanische Küche – Allgemeine Information

Allgemeine Informationen:

Die spanische Küche ist individuell, aber in manchen Dingen doch vergleichbar mit den Küchen anderer Mittelmeerländer. Es wird zum Beispiel sehr viel Knoblauch verwendet, wie es in den südlichen Ländern allgemeiner Brauch ist.

Spanien ist von zwei Seiten vom Meer eingerahmt, daher wird bei sehr vielen Gerichten Fisch verwendet. Es ist aber zu bemerken, dass die spanische Seite zum Atlantischen Ozean hin, die Fischsorten verwendet, die hier angelandet werden. Auf der Seite zum Mittelmeer hin, werden die hier beheimateten Fische bevorzugt.

Neben dem Fisch wird in Spanien sehr viel Fleisch gegessen. Die spanischen Wurstsorten sind sehr beliebt und werden gerne auch als Vorspeise gegessen.

In der spanischen Küche wird hauptsächlich Olivenöl verwendet. Nicht nur für Salate, sondern im Allgemeinen auch zum Kochen und Braten.

Alle Arten von Dessert oder Kuchen und Torten sind von ausgezeichneter Qualität. Die einzelnen Sorten sind jedoch sehr süß zubereitet und erreichen dadurch eine absolute Einzigartigkeit.

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Spanische Küche – Teil 2

Fischsuppe aus dem Land der Basken

Diese baskische Spezialität war früher der Eintopf der Fischer. Da der Fang von Tag zu Tag unterschiedlich war, bestimmte als der Fang den Inhalt der Suppe. Wenn wenig Fisch zur Verfügung stand, dann wurden Kartoffeln dazu gegeben. Wenn Sie diese Suppe zum Beispiel in Ihrem Urlaub in Tirol nachkochen wollen, dann sind die Fischsorten nicht so wichtig. Kaufen Sie den Fisch, der Ihnen schmeckt bzw. den Sie im Fachgeschäft erhalten.

Zutaten für vier Personen:

1-2 kg frische Fische (Sardinen, Brassen, Schellfisch, etc.)
300 Gramm reife Tomaten
1-2 Zwiebel
5 Knoblauchzehen
4 Esslöffel Olivenöl
200 Gramm Graupen
1 Lorbeerblatt
Kümmel, Pfeffer, Salz
frischer gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

Schuppen und säubern Sie die Fische vor dem Ausnehmen. Waschen Sie den ausgenommen Fisch und schneiden sie ihn in Portionsstücke oder filetieren Sie den Fisch. Häuten Sie die Tomaten unter kochendem Wasser und schneiden Sie die Tomaten in grobe Stücke. Bereiten Sie die Zwiebeln und den Knoblauch vor.

Erhitzen Sie das Öl in einem großen Topf und dünsten darin die Zwiebel und den Knoblauch. Danach geben Sie die Fischstücke, die Graupen und die Restzutaten dazu. Gießen Sie einen guten Liter Wasser auf, geben Sie ausreichend Salz dazu und lassen den Sud mindestens 30 Minuten zugedeckt köcheln. Danach nehmen Sie das Lorbeerblatt raus und servieren die Suppe. Guten Appetit.

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Fährverbindungen Spanien – Teil 3

Kanarische Inseln:
Tenerife – Fuerteventura – Tenerife
Tenerife – Gomera – Tenerife
Tenerife – Gran Canaria – Tenerife
Tenerife – Hierro – Tenerife
Tenerife – La Palma – Tenerife
Tenerife – Lanzarote – Tenerife

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Spanische Küche – Teil 1

Kanarischer Fischtopf

Im Allgemeinen wird die Bouillabaisse als die Mutter aller Fischtöpfe bezeichnet. Es gibt unzählige Rezepte und fast ganze Kochbücher, die sich über die Zubereitung einer Bouillabaisse auslassen. Dazu kommen noch die alten Familienrezepte. Wir haben hier das Rezept einer einfachen Bouillabaisse verwendet, die Sie auch in einer Ferienwohnung in Ihrem Urlaub in Vorarlberg nachkochen können. Statt des frischen Fisches können Sie auch tiefgefrorenen Fisch verwenden, wie sie ihn in jedem guten Supermarkt finden.

Das Rezept:
(Zutaten für 4 Personen)

500 Gramm Miesmuscheln
300 Gramm Tintenfischringe
600 Gramm Fischstücke von Meeresfischen
250 Gramm Surimi Stäbchen
300 Gramm Garnelen (gekocht)
1 Liter Fischbrühe (selbst gekocht oder Fischfond aus dem Glas)
2 Bund Petersilie
2 Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer

Die Zubereitung

Die Miesmuscheln bürsten und gut waschen. Die Petersilie ebenfalls waschen und danach hacken. Die Knoblauchzehen auspressen. Erhitzen Sie die Fischbrühe und geben Sie einen Teil von der Petersilie und dem Knoblauch zu. Danach schmecken Sie den Sud ab und würzen entsprechend. Jetzt geben Sie die klein geschnittenen Fischstücke und die Tintenfische in den Sud und lassen das Ganze 5-10 Minuten ziehen.

Erhitzen Sie in einer tiefen Pfanne etwas Öl und legen dann die Miesmuscheln ein. Bei geschlossenem Deckel schmoren Sie die Muscheln fünf Minuten. Rütteln Sie zwischendurch mehrmals an der Pfanne und kontrollieren Sie anschließend, das sich alle Muscheln geöffnet haben. Dann geben Sie die Muscheln mit dem Fond in den bereits fertigen Sud und kochen das Ganze kurz auf. Halbieren Sie die Surimi Stäbchen und geben sie als letztes mit den gekochten Garnelen in die Suppe. Bitte heiß servieren und mit Petersilie bestreuen. Guten Appetit.

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Fährverbindungen Spanien – Teil 2

Verbindungen nach Mallorca von Spanien:
Barcelona – Alcúdia
Barcelona – Palma de Mallorca
Dénia – Palma de Mallorca
Valencia – Palma de Mallorca

Verbindungen nach Mallorca von Menorca:
Ciutadella – Alcúdia
Mahon – Palma de Mallorca

Verbindungen nach Mallorca von Ibiza:
Ibiza – Palma de Mallorca

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Spanische Kunst – Teil 2

Besonders interessant sind die Renaissancekathedralen in Granada und Malaga. Aus der Hochrenaissance sticht der unvollendete Palast Karls des Fünften neben der Alhambra hervor. Im sogenannten „Estilo desornamentado“ ist der Escorial zu erwähnen.

Bei den spanischen Skulpturen hat der Michelangio-Schüler Torrigiano einen Eindruck hinterlassen. Der Spanier Alonzo Berroguete leitete zum Frühbarock über. Diese Stilrichtung finden Sie in Ihrem Urlaub im Salzburger Land auch in den Kirchen und Klöstern von Salzburg.

In der mittelalterlichen Malerei sind Luis de Morales, Juan Macip, Luis de Vargas und F. de Ribalte zu erwähnen. Die Einflüsse des Barock finden wir in den Kathedralen von Valldolid, San Isidro el Real und San Francisco el Grande in Madrid.

Der Churriguerismus häufte ungezügelt Formen und Ornamente; Transparente in der Kathedrale von Toledo, Palacio de Santelmo in Sevilla und dem Krankenhausportal von Madrid. Das Rokoko erkennen wir in der Front der Kathedrale von Murcia.

In der Skulptur finden wir volkstümlichen Naturalismus und leidenschaftliche expressive Elemente bei Gregorio Hernandez, Martinez Montanes und Pedro de Mena. In der Malerei steigerte Greco das religiöse Erlebnis zur Ekstase. Erwähnenswert ist auch Goya als einer der letzten der großen alten und der erste der großen neuen Maler Spaniens.

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Fährverbindungen Spanien – Teil 1

Santander (Spanien) – Plymouth (England)
Santander (Spanien) – Portsmouth (England)

Bilbao (Spanien) – Portsmouth (England)

Gijón (Spanien) – St. Nazaire (Frankreich)

Barcelona (Spanien) – Tanger-Med (Marokko)
Barcelona (Spanien) – Genua (Italien)

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Spanische Kunst – Teil 1

Begonnen hat alles mit der Höhlenmalerei der Altsteinzeit in Altamira. Später beeinflusste die phönikisch-griechische Kultur die Skulpturen. Römische Baureste finden sich in Tarragona, Italica, Merida und Segovia. Westgotische Einflüsse finden sich in San Juan de Baños, San Miguel de Lino bei Oviedo und Santa Maria del Naranco bei Oviedo, die als Königshalle erbaut wurde.

Maurische Einflüsse finden sich in der frühislamischen Moschee von Cordoba bis hin zum Spätstil der Mauren in der Alhambra von Granada. Die Romantik ab dem 11. Jahrhundert stand im Zeichen Frankreichs. Gut zu sehen an der Kathedrale in Santiago di Compostela mit ihrem Figurenportal und in Katalonien in der Kirche Santa Maria in Ripoll. Die Gotik finden wir in den Kathedralen von Burgos, Toledo und Leon. Als glänzendstes Beispiel gilt die Kathedrale von Sevilla.

Im Mudejarstil wurden maurische und christliche Formen im 14. Jahrhundert verbunden, zu sehen in Toledo, Cordoba, Sevilla und Guadaljara. Die spätgotischen Bauten waren mit reichster Ornamentik versehen. Gotische Skulpturen finden wir heute in Burgos und Toledo.

Toledo mit seiner Altstadt hat zahlreiche Bauten aus maurischer Zeit aufzuweisen. In den Jahren von 712 – 1085 entstanden Alcázar, der Arkadenplatz, die ehemalige Moschee – heute die Kirche San Cristo de la Luz – und die zwei Brücken mit Türmen. Im Mudejarstil finden wir in Toledo die Puerta del Sol, ehemalige Synagoge – heute Kirche Santa Maria la Blanca – und die Synagoge El Transito. Aus der Gotik hat die fünfschiffige Kathedrale San Juan de los Reyes überdauert. Interessant ist auch das heutige Archäologische Museum, erbaut im plateresken Stil als ehemaliges Hospital de la Cruz.

Die spanische Malerei des 15. Jahrhunderts wurde beeinflusst von den Künstlern aus Italien, Flandern und Frankreich. Wenn Sie in Ihrem Urlaub im Schwarzwald – auf der westlichen Seite zum Rhein und nach Frankreich hin – Kirchen und Klöstern besichtigen, finden Sie auch hier deutliche Einflüsse der französischen Malkunst.

Nach der Eroberung Granadas und der Entdeckung Amerikas entwickelte sich ein starkes und sehr betontes neues spanisches Nationalgefühl.

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Spanische Hafenstädte

Alcudia
Arrecife
Barcelona
Cadiz
Cartagena
Dénia
Gandia
Formentera
Ibiza
La Coruña
Las Palmas
Mahon
Malaga
Marin
Palma de Mallorca
Santa Cruz
Valence
Vigo

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Die spanische Sprache

Die spanische Sprache ist eine westromanische Sprache. Nach Chinesisch und Englisch ist die spanische Sprache die meist verbreitete Kultursprache. Dieser hohe Anteil an den Weltsprachen hängt auch damit zusammen, dass in Lateinamerika spanisch gesprochen wird. Brasilien bildet aber eine Ausnahme, denn hier wird portugiesisch gesprochen. Das Portugiesisch klingt in Brasilien aber melodischer als in Portugal und ähnelt daher etwas der italienischen Sprache. Manche Brasilianer meinen, dass die Verständigung mit einem Italiener besser klappt als mit einem Portugiesen.

Im Sprachgebiet der Katalanen, der Galicier und der Basken wird die spanische Sprache nur in der Schrift verwendet. In der Wortsprache findet man verschiedene Dialekte. Die einheitliche Schriftsprache basiert auf Kastilisch. Als eigene Mundarten gelten Leonesisch, Aragonisch und Andalusisch. Bemerkenswert ist noch Galicisch (Gallego) als portugiesischer Dialekt.

An fremdem Wortschatz der spanischen Sprache machen arabische Wörter einen großen Teil aus. Diese Situation basiert auf der maurischen Herrschaft in Spanien. Bei einer Sprachauswertung im Jahre 1995 wurde festgestellt, das in der heutigen Zeit noch mehr als tausend arabische Begriffe in der spanischen Sprache enthalten sind. Als Beispiele gelten „azúcar“ für Zucker und „arroz“ für Reis. Man merkt den maurischen Spracheinfluss auch an dem Artikel „al“ der ebenfalls aus dem Arabischen hergeleitet wird.

Auch in der deutschen Sprache finden sich viele Begriffe aus der arabischen Welt wieder. Als Beispiel nehmen wir hier den Alcohol, die Gitarre, die Ziffern und auch wieder den Zucker. Wenn Sie also einmal in Ihren Ferien in den Bergen oder in Ihrem Urlaub in der Schweiz in einer gemütlichen Hütte am Abend dem Hüttenwirt und seiner Gitarre zuhören und dabei den Zucker in Ihren Glühwein rühren, dann denken Sie einen kurzen Moment darüber nach, wie eng wir Menschenkinder – trotz aller Unterschiede im täglichen Leben – in der Sprache verwandt sind.

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